Knapper kann man nicht verlieren

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Kreisklasse 2, Damen: TC Rothenburg – TSV Langenzenn 4:5. Bei unwirtlichen äußeren Bedingungen (das Thermometer ließ sich gerade noch zu einer zweistelligen Anzeige erweichen) empfingen die Damen des TC Rothenburg den TSV Langenzenn zum ersten Heimspiel. Zum Glück blieb der befürchtete Regen aus und die Spiele konnten planmäßig und auf guten Plätzen durchgespielt werden.

Denkbar knapp wurden fast alle Spiele und auch der Spieltag entschieden: sechs von neun Spielen entschieden sich durch Satz- oder Match-Tie-Break. Für die Spielerinnen und die Zuschauer war es ein Zittern um jeden Punkt, an Spannung war das kaum zu überbieten.

In der ersten Runde traten Anja Sieber, Kathrin Grömer und Susanne Serby an. Anja Sieber schwächelte nach gutem Beginn im zweiten Satz und musste in den gefürchteten Super-Tie-Break. Diesen konnte sie trotz zeitweiligen Rückstands mit ruhigem Spiel für sich entscheiden.
Kathrin Grömer startete ebenfalls gut, ließ ihre Gegnerin dann aber rankommen und verlor den ersten Satz unglücklich im Tie-Break. Im zweiten Satz musste sie einem frühen Break hinterherlaufen und hatte am Ende leider das Nachsehen gegen ihre solide spielende Gegnerin.
Auch Susanne Serby musste in den Super-Tie-Break: mit einer starken kämpferischen Leistung kam sie noch einmal ran, bis dann ein Netzroller der Gegnerin beim Matchball das Spiel zu Gunste der Gäste beendete.

Die zweite Runde sollte für Spielerinnen und Zuschauer nicht weniger nervenaufreibend werden: Petra Schwemmbauer-Fohrer, Friederike Hofmann und Mareike Hörber gaben ihr bestes.
Nach langer Pause schlug Petra Schwemmbauer-Fohrer wieder für die Damen des TC Rothenburg auf. Man merkte ihr die fehlende Spielpraxis an und trotz guten Beginns musste auch sie in den Super-Tie-Break. Diesen entschied ihre Gegnerin leider für sich.
Friederike Hofmann dagegen zeigte eine souveräne Leistung und ließ ihrem Gegenüber vor allem im zweiten Satz keine Chance. Sie siegte souverän in zwei Sätzen.
Mareike Hörber 
meinte wieder einmal, die Nerven aller Beteiligten aufs äußerste strapazieren zu müssen: sie begann stark, verlor dann aber im zweiten Satz den Faden und musste ebenfalls in den Super-Tie-Break. Sie lag bereits aussichtslos zurück, als sie fünf Matchbälle ihrer Gegnerin in Folge abwehrte und schließlich doch noch den Deckel drauf machte. Ihre Mannschaftskolleginnen konnten es kaum fassen und feierten ihren Sieg lautstark. Somit stand es nach Einzeln 3:3. Wieder einmal mussten die Doppel entscheiden.


Hörber/Serby mussten sich leider ihren Gegnerinnen in zwei Sätzen geschlagen geben.
Sieber/Hofmann dagegen hatten keine große Mühe und beendeten zügig und souverän das Zweier-Doppel.
Somit lag alle Hoffnung auf dem Einser-Doppel mit Petra Schwemmbauer-Fohrer und Kathrin Grömer. Beide mussten sich zunächst in die Partie einfinden, die mit langen Grundlinien-Duellen auf beiden Seiten an die Substanz ging. Nach verlorenem ersten Satz kämpften die Rothenburgerinnen um jeden Punkt und konnten sich schließlich in den Tie-Break retten. Leider hatten ihre Gegnerinnen die besseren Nerven und entschieden den Satz, das Spiel und somit auch den Spieltag für sich.


Es war ein hart umkämpfter und spannender erster Spieltag, der leider denkbar knapp verloren ging! Herzlichen Glückwunsch an unsere Gegnerinnen aus Langenzenn.
 

Hier noch die Ergebnisse im Detail: Schwemmbauer-Fohrer 6:3/0:6/5:10; Sieber 6:1/4:6/10:8; Hofmann 6:4/6:0; Grömer 6:7/3:6; Hörber 6:4/2:6/11:9; Serby 4:6/7:5/8:10.

Doppel: Schwemmbauer-Fohrer/Grömer 3:6/6:7; Sieber/Hofmann 6:0/6:0; Hörber/Serby 5:7/2:6.

Petra

Anja

Friederike

Kathrin

Mareike

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